Sommerwind

Helmut M. Artus:     

Sommerwind.          
Eine Geschichte von der Sehnsucht       

edition fango blanco 2004: 232 Seiten              10 EUR

Eine zarte, poetische, bittersüße Liebesgeschichte, wie man sie vom Verfasser der ironisch-satirischen Rheinischen Geschichten und des Affentheaters kaum erwartet hätte:

Hochsommer 1959, mitten in der Adenauer-Ära:
Ein heißer Sommer an der Porta Westfalica im Weserbergland.
Der 17jährige Christian verbringt seine Ferien erstmals ohne die Eltern. In der Pension Scheler, deren Leiterin auf heimliche Bitte von Christians Mutter über den Jungen wacht, lernt er Almuth kennen und verliebt sich in die wesentlich ältere Frau und sie sich in ihn.
Eine unmögliche Liebe, die nur im Verborgenen gedeihen kann. Drei Wochen lang leben, lieben und leiden sie unter Angst und Heimlichkeit.
Aber ihre Liebe trotzt alle Irritationen und Widrigkeiten – dem Misstrauen der Liebenden gegen ihre eigenen, „unmöglichen“ Gefühle ebenso wie den beiden halbwüchsigen Mädchen Karin und Editha, die Christian schöne Augen machen, der eigenen Verklemmtheit, in der sich der Geist der Adenauer-Ära widerspiegelt, ebenso wie dem Versuch von Christians Eltern, ihn mit seiner ‚Verlobung’ zu überraschen, von der er gar nichts weiß, die jedoch Almuth in tiefste Verzweiflung stürzt.

25 Jahre später – 1984 – besucht Christian mit seiner Familie die Stätten seiner frühen großen Liebe und erinnert sich insgeheim an die damalige Zeit. Und an Almuth, von der er nie wieder etwas gehört hat.

Anmerkung des Verlags:
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